Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Martina Hummel-ManzauVor genau einem Jahr wagte ich an dieser Stelle die Prognose, dass unsere Wirtschaftsregion, also die Kreise Dithmarschen und Steinburg, zu den Gewinnern einer rasanten Entwicklung gehören würde, eine Entwicklung hin zu nachhaltiger Energieversorgung und einer klimaneutralen Industrie, geprägt von großen Veränderungen und einem ungeahnten Innovationsschub. In dieser Hinsicht hat 2023 alle Erwartungen übertroffen: Unsere Region ist sogar zu einem treibenden Faktor dieser Entwicklung geworden.

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir diesen Transformationsprozess unserer Industrie und die Erschließung regenerativer Energien aktiv unterstützen können. Ob mit unserem Energieeffizienznetzwerk oder mit der Dachmarke "Energieküste", die egw nimmt als regionaler Wirtschaftsförderer nach Kräften Einfluss auf Ansiedlungs- und Kooperationsprojekte. Dabei fühlen wir uns den kleinen und mittelständischen Firmen ebenso verpflichtet wie den großen Unternehmen, um im nationalen und internationalen Wettbewerb zu bestehen.

2024 wird für uns alle erneut ein Jahr großer Herausforderungen, aber auch großer Chancen und ich bin zuversichtlich, dass die wichtigen Zukunftsprojekte unserer Region auch diese Hürde nehmen werden.

Wir, das gesamte Team der egw, wünschen Ihnen, Ihren Mitarbeitenden und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!


Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin, und das Team der egw:wirtschaftsförderung


Bild: Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Joschka Knuth beim 4. Infrastrukturforum der Energieküste.

4. Infrastrukturforum der Energieküste

Beim 4. Infrastrukturforum diskutierten Stakeholder der regionalen Wirtschaft, aus Forschung, Politik und Kommunen am 22. November im Fraunhofer Institut für Siliziumforschung in Itzehoe über die nächsten Schritte für die Energiewende. Im Zentrum standen der weitere Ausbau der Wasserstoffwirtschaft und der Energieleitungsinfrastruktur. Auch über die Chancen für die Ansiedlung von Unternehmen an der Westküste durch den geplanten Infrastrukturausbau wurde beraten.

"Die Energieküste bietet die besten Bedingungen für den Aufbau der grünen Wasserstoffwirtschaft. Wasserstofferzeugung sollte dort stattfinden, wo grüne Energie in hohem Maße verfügbar ist", erklärte Energiestaatssekretär Joschka Knuth. Für den Transport des Nordseestroms und den weiteren Ausbau der Windenergie im Norden werden neue Leitungen benötigt - sowohl im Höchstspannungsnetz, als auch in Verteilnetzen. "Die Planungen für neue Leitungen müssen beim Erneuerbaren-Ausbau mithalten", so der Staatssekretär. Weiterlesen

Bild (von links nach rechts): Florian Lorenzen, Landrat des Kreises Nordfriesland und Vorsitzender der Regionalen Kooperation Westküste, Sebastian Haß, DEGES, Stefan Mohrdieck, Landrat des Kreises Dithmarschen, Tobias von der Heide, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Rickmer Johannes Topf, Infrastruktur Vestkysten e.V., Britta Lüth, LBV.SH Schleswig-Holstein, Claudius Teske, Landrat des Kreises Steinburg, Thomas Bultjer, IHK Flensburg, Dr. Jesko Dahlmann, egw.

9. Verkehrsforum der Regionalen Kooperation Westküste

Experten und rund 100 Interessierte diskutierten über die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur an der Westküste Schleswig-Holsteins. Die Veranstaltung wurde von Florian Lorenzen, Vorsitzender der Regionalen Kooperation Westküste und Landrat des Kreises Nordfriesland, eröffnet. Er betonte die Relevanz von Mobilität und Verkehrsinfrastruktur für die Wirtschaft an der Westküste. "Es gibt einen großen Investitionsbedarf in allen Verkehrsbereichen - ob Straße, Schiene, Wasseranbindung", stellte Lorenzen fest. Er zeigte sich bestürzt, dass die für die Region zentralen Straßenbauprojekte A 20 und A 23 von der Bundesregierung nicht mit Priorität vorangetrieben werden sollen und damit voraussichtlich um weitere Jahre verzögert werden. Er verwies auf die Rolle der Westküste als Energieküste, die von zentraler Bedeutung für die Energiewende und die Transformation des Landes zu einem klimaneutralen Industriestandort sei. Dafür sei eine leistungsstarke Infrastruktur notwendig.  Weiterlesen



Start-Up Challenge mit Schüler*innen aus Dithmarschen!

Das BBZ und das CAT Meldorf sind erneut Partner der Start-Up Challenge. Im letzten Jahr erreichte das Dithmarscher Team den 3. Platz im Landesfinale. In diesem Jahr nehmen 14 Schulen und etwa 1.000 Schüler*innen teil. Bis Weihnachten entwickeln die Teams unter Anleitung innovative Geschäftsideen und Pläne, unterstützt vom CAT. Es ist beeindruckend, wie engagiert die Schüler*innen an ihre Projekte herangehen. Wir sind gespannt auf die Gründungsideen und hoffen auf erneuten Erfolg für Team-Dithmarschen!

 

Bild: Teilnehmer*innen der StartUp Challenge SH


ChemCoast Park aktuell - Der neue Newsletter ist online

Der ChemCoast Park Brunsbüttel ist das größte Industriegebiet Schleswig-Holsteins. Laut Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen "schlägt (hier) das industrielle Herz des Landes". So hat er es in seinem Grußwort formuliert, das dem neuen Newsletter voransteht. Zudem hat er darauf hingewiesen, dass eine optimale Verkehrsanbindung entscheidend dafür sei, das große Potential des Standortes Brunsbüttel nutzbar zu machen. Hierfür müsse in den kommenden Jahren Sorge getragen werden, schließlich trügen die hier angesiedelten Unternehmen einen erheblichen Teil dazu bei, die Energiewende und das Ziel einer klimaneutralen Industrie mit Leben zu erfüllen.

Der Newsletter "ChemCoast Park aktuell" berichtet regelmäßig von aktuellen Entwicklungen und neuen Kooperationen. Die aktuelle Ausgabe widmet sich unter anderem dem 50-jährigen Standort-Jubiläum von Covestro und berichtet vom 31. Brunsbütteler Industriegespräch. Und in einem ausführlichen Interview mit egw-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau wird auf über 50 Jahre erfolgreiche Wirtschaftsförderung an der Westküste zurückgeblickt.

Den neuen Newsletter des ChemCoast Parks Brunsbüttel finden Sie hier.

KI-gestützte Gründungsberatung

Das AI2Entrepreneur-Projekt der Fachhochschule Kiel veranstaltete einen Promptathon zum KI-gestützten Schreiben in der Gründungsberatung. Unsere erfahrenen Gründungsberaterinnen, Nina Jerke und Stefanie Hein, erkundeten die Anwendung von KI für Businesspläne und Geschäftsmodelle. Im Promptathon wurden KI-Tools für Recherche, Textformulierung und Ideengenerierung vorgestellt. Fazit: KI kann grobe Gründungsideen generieren, erfordert präzise Ideenbeschreibung und ist als Sparringspartner nützlich. Registrierung bei Tools, Neugierde und Freude am Ausprobieren sind notwendig. Erfahrungen und Gründungsideen wurden ausgetauscht.

Bild: Teilnehmer*innen des Promptathons zum KI-gestützten Schreiben in der Gründungsberatung.

 

Verstärkung in der Gründungs- und Start-up-Begleitung gesucht

Unsere Technologie- und Existenzgründungszentren CAT in Meldorf und mariCUBE in Büsum suchen schnellstmöglich zur Verstärkung einen Projektmanager (m/w/d) in Vollzeit. Als Mitglied eines engagierten Teams gilt es, innovative und kreative Gründungen in unserer Region zu fördern und zu begleiten, sei es durch Veranstaltungen oder durch individuelle Beratung auf dem Weg von der Geschäftsidee zum Businessplan. Die Stelle wird unbefristet besetzt und bietet vielfältige fachliche Entwicklungsmöglichkeiten. Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.


Relaunch Gründungsberatung

Die CAT Existenzgründungsplattform präsentiert ihren Relaunch mit verbesserten Funktionen. Die benutzerfreundliche Oberfläche ermöglicht einfachen Zugang zu Lernvideos und Lernmaterial. Modularer Kursaufbau in Playlists, Live-Sessions mit Fachexperten, übersichtlicher Lernfortschritt und Benachrichtigung über Updates bieten eine optimierte, nachhaltige Gründungsunterstützung.


egw zum "Arbeitgeber der Zukunft" ausgezeichnet

Das Deutsche Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (DIND) gemeinsam mit Deutschlands größtem Business-Magazin DUP UNTERNEHMER hat der Entwicklungsgesellschaft Westholstein mbH die Auszeichnung "Arbeitgeber der Zukunft" verliehen. Die egw gehört damit zu den Aushängeschildern des deutschen Mittelstandes, weil sie die aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit entschlossen annimmt und mit beispielgebenden Projekten und Initiativen neue Wege aufzeigt, wie gut ausgebildete Nachwuchstalente und qualifizierte Fachkräfte gewonnen und langfristig gebunden werden können.

Schirmherrin der Initiative "Arbeitgeber der Zukunft" ist die Herausgeberin der DUP UNTERNEHMER, Brigitte Zypries, Bundeswirtschaftsministerin a.D. Die Initiative wurde vor sechs Jahren ins Leben gerufen und hat in dieser Zeit 14.000 mittelständische Unternehmen in Deutschland mit der Auszeichnung "Arbeitgeber der Zukunft" geehrt.

 
 

 



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Geschäftsführer:
Martina Hummel-Manzau (verantwortlich), Dr. Guido Austen

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